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Bildnis des Paracelsus (aus späterer Zeit)

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Das Benediktinerstift St. Paul i. Lav.

 

Obwohl es keinen endgültigen Beweis gibt, spricht vieles doch dafür, daß Paracelsus in jenen Jahren die wohl berühmteste Kärntner Schule seiner Zeit besuchte – die Lateinschule des Benediktinerstifts St. Paul im Lavanttal.

Dort und im unweit von St. Paul gelegenen St. Andrä, das damals noch Sitz des Bischofs von Lavant war, dürfte Paracelsus lauschte der junge Paracelsus nicht nur dem umfassenden Wissen seiner geistlichen Lehrer, sondern kam wohl auch mit den Armen und Kranken in Berührung, die bei den heilkundigen St. Pauler Benediktinermönchen Rat und Hilfe suchten.

Dort dürfte auch Erhart Baumgartner, Bischof von Lavant in St. Andrä, auf den begabten Schüler aufmerksam geworden sein. "Bischof Erhart und (seine) Vorfahren von Lavantthal“ zählte Paracelsus später ausdrücklich zu den wichtigsten Lehrern seiner Jugendjahrd.

Vielleicht hörte Paracelsus schon damals von den Gold- und Silberbergbaugebieten im Oberen Lavanttal und von den heilkräftigen Quellen und Bründl, denen er viele Jahre später einen Besuch abstatten sollte.

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