| Die
eindrucksvolle stählerne Turmkonstruktion, die 1986 nach Plänen des
bekannten Künstlers Prof. Giselbert Hoke errichtet wurde, war von
Anfang an als weithin sichtbares Zeichen für das Kultur- und
Kunstschaffen in Kärnten gedacht. "Der Turm soll darauf hinweisen,
dass Kärnten durch seine gegenwärtige und vergangene Kultur ein sehr
reiches Land ist", meinte Hoke im Eröffnungsjahr. Damals erwartete der
Künstler regen Zuspruch. Und diese Hoffnung hat sich, gemessen
am seither ungebrochenen Interesse der Besucher, auch erfüllt.
Heute sind es im Tagesdurchschnitt weit
über 10.000 Fahrzeuge, die den Autobahnabschnitt zwischen Bad St.
Leonhard und Wolfsberg frequentieren. Viele, an Spitzentagen wohl
hunderte Autoreisende nützen die Gelegenheit, um sich am Rastplatz
Twimberg von den Strapazen langer Autoreisen ein wenig zu erholen.
Dann hat der Kärntner Sonnenturm als Gästeattraktion wieder
Hochbetrieb.
|
82 Stufen
sind es, die man im 24 Meter hohen Turm nach oben steigt. Auf dem Weg
zur höchsten Plattform begegnet man den kunstvoll eingravierten Namen
der Bischöfe und Regenten des Landes ebenso wie denen der Dichter,
Musiker und bildenden Künstler. Über ihnen allen aber steht die Sonne
als Symbol für die geistige Kraft und das Wirken der Menschen im Land.
Der Kärntner Sonnenturm ist heuer 20 Jahre alt.
W. Thelian |